Zu dem am Freitag den 9. Juli im Bundesrat beschlossenem nationalen Stipendien Programm und der abgelehnten BaFöG-Erhöhung erklärt Jennifer Rasch, Sprecherin für Bildungspolitik der Grünen Jugend Hessen: „Wieder einmal zeigt sich, dass ein Bildungsland Deutschland nur für die Besten da ist. SchülerInnen und StudentInnen, die auf BaFöG angewiesen, sind bleiben außen vor.

Dieser Beschluss des Bundesrates zeigt einmal mehr, dass anstatt die Zahl der StudienanfängerInnen zu vergrößern und zu unterstützen, wieder nur auf Excellenz geachtet wird.“

„Dies belohnt nur die bestehende Abhängigkeit zwischen dem Einkommen der Eltern und dem erreichten Bildungsabschluss. Gerade mit einer BaFöG-Erhöhung hätte der Bundesrat dagegen ein Zeichen setzen können. Stattdessen wird bei denen gespart, die eine Unterstützung am nötigsten haben. Diese Linie lässt sich auch bei der Bildungspolitik der schwarz-gelben Landesregierung feststellen“, so Tobias Terhaar, Landesschatzmeister der Grünen Jugend Hessen weiter. „Einen drohenden Fachkräftemangel, wie er allen Ortes beschworen wird, kann man so auf keinen Fall verhindern. Deshalb fordern wir einmal mehr eine Erhöhung des BaFöG-Satzes und dessen einkommensunabhängige Gewährung“, so Jennifer Rasch abschließend.